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Erich Jachmann Spedition im Team der CI Gruppe

Logistik-Kompetenz partnerschaftlich gebündelt

Die CI-Gruppe hat ihr bundesweites Netzwerk erweitert: Als neue Team-Mitglieder bringen ab sofort die Erich Jachmann Spedition EJS sowie die zur EJS gehörende Werralog Int. Spedition ihr Know-how ein. Die Kooperation stärkt die Präsenz der CI-Gruppe in der Logistik-Drehscheibe Ruhrgebiet und erzeugt für beide Partner vorteilhafte Synergien.

Ab sofort agieren die Corporate Intelligence-Unternehmensgruppe, kurz: CI-Gruppe, und die Erich Jachmann Gruppe als Partner im deutschen Logistik-Markt. Dazu übernahm die in Hamminkeln ansässige CI Beteiligungsgesellschaft GmbH 50 Prozent der Erich Jachmann Spedition EJS GmbH & Co. KG, Mettmann, und der zur Erich Jachmann Gruppe gehörenden Werralog Int. Spedition GmbH & Co. KG in Barchfeld.

„Die Unternehmen der Erich Jachmann Gruppe bilden für uns eine ideale Ergänzung in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in der Logistikdrehscheibe des Landes, dem Ruhrgebiet“, erläutert Ralf Bartsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der CI-Unternehmensgruppe und Geschäftsführender Gesellschafter der CI Beteiligungsgesellschaft. „Um für unsere Kunden optimale Logistik-Lösungen entwickeln und realisieren zu können, begreifen wir das Kooperieren in strategisch geknüpften Logistik-Netzwerken als eine Schlüsselqualifikation für den unternehmerischen Erfolg im 21. Jahrhundert. In diesem Sinne konnte sich die CI-Gruppe bereits im Norden, Osten und Süden des Landes stark positionieren. Im Westen fehlte uns noch ein Center of Competence.“

Diesen Part übernehmen jetzt die Unternehmen der Erich Jachmann Gruppe mit ihren modernen Logistik-Standorten in Mettmann und Barchfeld. Im Rahmen ihrer Partnerschaft mit der CI-Gruppe bleiben die traditionsreichen Unternehmens-Bezeichnungen bestehen. Auch im Management gibt es keine personellen Veränderungen. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass der traditionsreiche Name Erich Jachmann Spedition ebenso erhalten bleibt wie die bewährte Führung des Unternehmens mit Heike Jachmann an der Spitze“ betont Ralf Bartsch. Als Schnittstelle zur CI-Gruppe wird Thorsten Frieske als weiterer Geschäftsführer der Erich Jachmann Gruppe fungieren, während Ralf Bartsch als Generalbevollmächtigter agiert.

Die Erich Jachmann Spedition besteht seit fünfzig Jahren als Familienbetrieb. Den baute Firmengründer Erich Jachmann vom Ein-Personen-Fuhrunternehmen bis zur 100-köpfigen Belegschaft aus. 2003 übergab er die Geschäftsführung an seine Schwiegertochter Heike Jachmann. Die bundesweit flächendeckende Distribution der Erich Jachmann Gruppe mit ihrer 24-stündigen Regellaufzeit deckt den langfristigen, planbaren Markt ebenso ab wie den kurzfristigen Spotmarkt. Bei zeit- und termingeführten Geschäften übernimmt die EJS die komplette Logistik. Zudem betreibt das Unternehmen auf 15.000 qm Lagerfläche in temperierten Hallen ein modernes Kommissionier- und Konsignationslager, ausgestattet mit 20 Tonnen-Krananlagen für Stahlcoils und Maschinenumschlag und einem Hochregallager für langfristige Lagerkapazität. Der Fuhrpark besteht aus über 50 eigenen Fahrzeugen mit 3,5 bis 40-Tonner, Mega-Trailern, Sattelzügen für Langgut, Coilmulden-, Tiefkühl- und Koffersattelzüge.

„Die Erich Jachmann Gruppe und ihre Kunden profitieren von den Investitionen der CI-Gruppe in neues Equipment, darunter Zugmaschinen und innovative Speditions-Software“, erklärt Stephan Haupt, Prokurist der EJS. „Und natürlich vom weitflächigen Netzwerk und dem Logistik-Know-how der CI-Unternehmensgruppe.“

Der mittelständisch geprägte Logistik-Dienstleister konzipiert und realisiert Lösungen, die individuell und punktgenau auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Dabei erstreckt sich das Spektrum der Leistungen von der qualifizierten Logistik-Beratung über die Organisation von land-, see- und luftgestützten Transporten, das Warehouse-Management und -Fulfillment bis zur Steuerung komplexer Supply Chains.

„Wir denken Logistik, damit unsere Kunden nicht mehr an Logistik denken müssen“, beschreibt Thorsten Frieske, der neue Geschäftsführer der Erich Jachmann Spedition, das Credo der Logistik-Gruppe. Deren sieben Tochter-Unternehmen

  • CI Logistik GmbH (CIL),
  • CI Contract Logistics GmbH (CICO),
  • CI Automotive Service GmbH (CIAS),
  • U.S.A.G. Unstrut Saale Güterlogistik GmbH,
  • CI Unternehmensberatung GmbH (CIU),
  • CI Personal-Service GmbH (CIPS) und
  • CI Verwaltungsdienstleistungen GmbH (CIV)

vereinen ein breites Spektrum an Logistik-Know-how unter einem Dach. Zudem ausgestattet mit einem leistungsfähigen Fuhrpark, Lagerhallen sowie dem erforderlichen Know-how zur Steuerung komplexer Lieferketten, bietet die CI-Gruppe als moderner Lead Logistics Provider (LLP) Transport- und Logistikdienstleistungen aus einer Hand.

Ansprechpartnerin für die Medien

Collin Scholz:
Geschäftsleitung,
Pilot:Projekt GmbH
Tel.: +49 (0) 511 – 700 91 13
Fax: +49 (0) 511- 700 91 30
E-Mail: collin.scholz(at)pilotprojekt.de

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Baustoff-Marktführer lagert zentrale Logistiksteuerung aus

CI Gruppe optimiert Logistik-Kosten bei LAFARGE

Viele deutsche Unternehmen kennen ihre Logistik-Kosten nicht oder nur bruchstückhaft. Diese Schlamperei bedingt Fehlentscheidungen wie das Festhalten an unwirtschaftlichen Transport- und Distributions-Lösungen. Anders die LAFARGE Zement GmbH. Die Firma kennt ihre Logistik-Kosten und nutzt dieses Wissen zur Kostensenkung: Sie übertrug der CI Gruppe die zentrale Logistiksteuerung der Eingangs- und Ausgangsfrachten für ihre Zementwerke. Das Ziel: Kostenoptimierung durch effektivere und effizientere Lösungen.

Der Weltmarktführer im Baustoffbereich zählt auch in der Bundesrepublik zu den führenden Zementherstellern. „Über vier Millionen Tonnen Portland-, Portlandkomposit- und Hochofen-Zemente können unsere drei Werke in Karsdorf, Wössingen und Sötenich jährlich produzieren“, beziffert Ulrich Aumüller, Vorsitzender der Geschäftsführung der LAFARGE Zement GmbH, Oberursel, die hiesigen Kapazitäten des Unternehmens. Es ist in 79 Ländern präsent und hat seinen Stammsitz in Paris.

Das Anliefern der zur Produktion benötigten Rohstoffe (zumeist Kalkstein, Ton, Sand und Eisenerz) wie auch das Ausliefern der Zemente in loser oder gesackter Form verursacht erhebliche Kosten. „Um die Prozesse der Beschaffung und Distribution zu optimieren und Geld zu sparen, haben wir der USAG die zentrale Logistik-Steuerung der Ein- und Ausgangsfrachten für die drei Werke übertragen.“

Die USAG Unstrut Saale Güterlogistik GmbH aus Karsdorf gehört zur CI-Unternehmensgruppe aus Hamminkeln. Der Logistikdienstleister vereint sieben Firmen unter seinem Dach und deckt von der Kontraktlogistik bis zum Logistik-Consulting ein breites Leistungsspektrum ab. „Wir wickeln für LAFARGE die Frachten ab, analysieren und optimieren die gesamten Transportströme, managen sie, verhandeln mit Frachtführern, Spediteuren und weiteren Anbietern die Frachtkonditionen und schließen mit ihnen im eigenen Namen Frachtverträge“, umreißt Ralf Bartsch, Vorsitzender der CI-Gruppe, das Aufgabenspektrum.

Mit diesem Schritt zählt LAFARGE zu jener Hälfte von Unternehmen, die ihre Logistikkosten kennen und die aktuelle Situation auf dem Frachtmarkt dazu nutzen, Kosten zu senken. „28 Prozent der deutschen Firmen kennen  ihre Logistik-Kosten überhaupt nicht“, verweist Professor Dr. Ralf Elbert, Leiter des Fachgebietes Logistikdienstleistungen und Transport der Technischen Universität Berlin, auf das Ergebnis der jüngsten Studie des Fachbereichs. Die Logistik-Expertin Anja Schatz vom Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung geht sogar davon aus, dass über 50 Prozent der Firmen in diesem Bereich keine genauen Kosten ermitteln.

„Das ist eine gefährliche Entwicklung, da die Distributionsstrukturen in der Logistik immer komplexer werden“, warnt Ralf Bartsch. Die Gründe dafür seien vielfältig: Zu den wichtigsten zählen für den Logistik-Fachmann neben der Globalisierung die permanenten Fortschritte in der technologischen Entwicklung sowie die kontinuierlich steigende Anforderungen der Verlader an die Lieferleistungen. „Mit der zunehmenden Komplexität geht ein stetiger Kostendruck einher, der durch die aktuelle Krise noch verstärkt wird und Distributions-Logistiker dazu treibt, Rationalisierungs-Potentiale zu erkennen und zu nutzen.“ Doch Maßnahmen wie Standortoptimierungen, Bestandserkennungen und Outsourcing sind vielerorts bereits realisiert worden. Daher stellt sich die Frage: Wohin geht die Reise? „Ich gehe davon aus, dass sich der Drang zur Zentralisierung sowie zur Straffung der Lieferantennetze weiter fortsetzen wird“, betont Ralf Bartsch. „Darüber hinaus werden künftig die Integration von Produktion und Distribution, das Erweitern logistischer Informationssysteme sowie das Optimieren der Logistik-Netzwerke ins Zentrum der Diskussion rücken.“

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